Inventur mit dem Handy: Wie wir die Zählung für Händler gebaut haben
Inventur mit dem Handy: Zonen zählen, Buchbestand und Zählung vergleichen, Differenzen buchen. Zwei Fehler, die fast jedes System macht.
Ausgangslage
Bei Händlern mit mehreren tausend Artikeln dauert die Inventur mit Papier zwei Tage bei geschlossenem Laden. Die Differenzen werden Wochen später gebucht oder gar nicht, und der Lagerwert im System hat mit dem Regal wenig zu tun. Aus dieser Erfahrung mit unseren Handelskunden ist die Zähl-App entstanden; sie läuft derzeit im Pilotbetrieb.
Was wir gebaut haben
Eine Oberfläche für das Smartphone: Barcode scannen, Menge eingeben, weiter. Die Inventur wird in Zonen geteilt, jede Zone bekommt eine Person und ein Handy. Unbekannte Barcodes werden gesammelt, nicht verworfen. Am Ende zeigt das System je Artikel Buchbestand, Zählung und Differenz in Stück und Euro; große Abweichungen werden markiert und nachgezählt. Die freigegebenen Differenzen werden als Bestandskorrektur gebucht, mit Datum, Zähler und Grund, in ein eigenes Lager für Schwund und Bruch.
Zwei Fehler, die wir dabei gefunden haben
Kein Bestand ist nicht Bestand null. Artikel, die nie eine Lagerbuchung hatten, sind nicht leer, sondern unbekannt. Wer sie mit "Soll 0" in die Liste nimmt, bucht falsche Differenzen. Die App zeigt Artikel ohne Bestandsführung getrennt.
Zählen bei geöffnetem Laden. Verkäufe zwischen Zählung und Buchung werden sonst als Schwund gebucht. Die App speichert den Zählzeitpunkt je Artikel und rechnet die Bewegungen bis zur Buchung gegen.
Was Sie danach wissen
Nach der ersten Zählung kennen Sie Ihren echten Schwund in Euro je Warengruppe. Das ist der Moment, in dem Kassenabschluss, Warenannahme und Ladenhüter zum konkreten Thema werden.
Für Sie
Die App braucht nur eine Artikelliste mit Barcode und Buchbestand, die jedes Kassensystem exportiert. Sie zählen mit dem Handy, die Differenzliste geht in Ihr System zurück. Inventur-App anfragen
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Alimerdan Rahimov
Betreibt acht ERPNext-Systeme im laufenden Betrieb, darunter einen Supermarkt mit 1.300 Bons am Tag, einen Großhändler mit 90.000 Rechnungen im Monat und einen Fitnessclub mit 1.270 Mitgliedern. Richtet ERPNext ein, entwickelt die Werkzeuge dazu und ist selbst der Ansprechpartner.